|
| Dokumentation |
|
Kritiken | Repertoire Konzerte | Transkriptionen | Meisterkurse | Jury | Musikhochschule Freiburg | Aktuell Artikel und Kritiken | Articles and reviews | Articles et critiques |
|
|
Artikel und Kritiken - eine Auswahl
„Die Fragen häufen sich, je länger man mit ihm zusammensitzt. Ist er ein Skeptiker, der sich abschirmt, ein Weiser, der es sich mit Frau und siebenmonatigem Sohn gut eingerichtet hat in seiner Lebensnische? Oder gehört er zu den starken Träumern, denen die Intuition das jeweils Richtige eingibt? Gegen den abgeklärten Philosophen spricht seine Jugend, für den sensiblen Versponnenen der Hang zur Romantik. Doch lassen sich so die Erfolge in Konzert und Unterricht erklären, die fehlenden Schlafstunden eines fachkundigen Zuhörers, der nach einem Orgelabend des 29jährigen vor innerer Erregung und Bewegung keinen Schlaf fand? Wohl doch eine Ausnahmeerscheinung, der freiberufliche Organist Helmut Deutsch” (aus einem Porträt von Horst-Dieter Veeck, Journal der Saarbrücker Zeitung, Februar 1993) „Nicht allein die Gesangskunst des Musiktheaters hat ein hochdramatisches Fach, sondern, zu dieser Erkenntnis musste man nach dem Konzert kommen, auch die Orgelmusik. Und genau in jenem Segment ist eben, wie kaum ein Zweiter, Helmut Deutsch zu Hause. Das bewies der Freiburger Orgelprofessor jetzt erneut bei seinem Recital in der Kirche St. Petrus Canisius in Landwasser. Mit Sonaten der deutschen Romantik, die zudem Texte adaptieren (Rezitation: Priska Schöner). Mit am intensivsten ausgeprägt war die Dramatik bei Julius Reubkes c-Moll-Sonate über den 94. Psalm.. Reubke, der mit 24 Jahren verstorbene, überaus begabte Liszt-Schüler, fordert Instrument, Spieler und, nicht zu vergessen, den Hörer... Der Reubke-Sonate ebenbürtig ist jenes Werk am Ende von Liszts Italien-Jahr der „Années de pélerinage”. Aus Liszts Klavierstück, das wie Reubke, die Mehrsätzigkeit in der Einsätzigkeit kultiviert, hat Deutsch eine Orgelfassung transkribiert; nun war das Arrangement zum ersten mal zu hören. Reubke-Sonate und Dante-Welt Liszts: Beides meint Musik für Virtuosen. Deutsch ist einer. So enorm beweglich kann die Orgel sein.... Bei allem Zugriff, aller Emotion war wieder das zur Stelle, was man am Spiel dieses Organisten kennt und schätzt: Plastizität und feinfühliger musikalischer Ausdruck...” Johannes Adam, Badische Zeitung, 24. April 2007 „Dass Mozart, obgleich er sie ungemein schätzte, so wenig für Orgel hinterlassen hat: Damit müssen wir leben. Zudem ist es überhaupt nicht leicht, diese Musik wirklich gut zu spielen. Helmut Deutsch kann es. Den Beweis lieferte er bei seinem Recital im Freiburger Münster...Beispiele: zum einen der „Adagio”-Rahmen der f-Moll-Fantasie KV 594. Was vielen Organisten allenfalls eine lästige Pflichtübung im Kontext der hübschen, hellen Dur-Mitte des Stücks ist: Hier jedoch wurde auch das Moll-Dunkel feinstens analysiert und auf Sinnlichkeit hin befragt. Oder die As-Dur-Variationen im „Andante”-Teil der gewichtigen f-Moll-Fantasie KV 608: Sehr exquisit und höchst musikalisch waren sie an der Langschifforgel aufgedröselt - und das bei Klängen, die ursprünglich für mechanische Musikautomaten konzipiert sind...” Johannes Adam, Badische Zeitung, 29. Juni 2006 Franz Liszt: „Les Préludes”, Bärenreiter BA 8248: „Die Bearbeitung von Helmut Deutsch füllt den Notenschrank mit einem exklusiven Werk der Romantik. Liszt Symphonische Dichtung Nr. 3 nach Lamartine bleibt auch nach ihrem Missbrauch im Dritten Reich eine phantastische Musik der Romantik, die ihresgleichen sucht. Ganz in der Tradition der Orgelbearbeitungen des 19. Jahrhundert steht auch diese Ausgabe, allerdings fügt Deutsch zur Orientierung und klanglichen Assoziation die wichtigsten Angaben der Instrumentierung Liszts hilfreich bei. Natürlich wäre eine romantische Orgel das geeignete Instrument für diese Musik, aber auch neobarocke Instrumente von einiger Größe ohne ihre schreiende Mixturen sind brauchbar für diese gute Bearbeitung von Helmut Deutsch.” Rainer Goede, www.kirchenmusik.de, 17.08.2005 „Im Stadtteil Landwasser, nicht eben als Zentrum der Freiburger Musikpflege bekannt, gab es jetzt eine kleine Sensation. In der Kirche St. Petrus Canisius sorgte Helmut Deutsch für ein Orgelkonzert der Extraklasse. Dabei machte der Freiburger Hochschulprofessor seinem Ruf, ein begnadeter Musikant zu sein, alle Ehre. Etwa bei Bachs Partita über den Choral "Sei gegrüsset, Jesu gütig". Jede der Variationen geriet da zu einem minutiös ausformulierten Kabinettstück. Ungemein spannend und anregend das alles. Nur noch staunen konnte man bei Franz Liszt: Dessen Präludium und Fuge über B-A-C-H: bis zum Bersten emotional, hochdramatisch. Ausgereizte Virtuosität im besten Wortsinn. Noch zwei kraftstrotzende Minuten aus dem Schaffen von Olivier Messiaen: „Les yeux dans les roues” aus „Livre d'orgue” - pfingstliches toccatisches Brausen. Ein Rezital, das auch zum mustergültigen Porträt der Rieger-Orgel von 1993 geriet.” (Johannes Adam, Badische Zeitung, 7.5.2005) „Helmut Deutsch, der seit dem Sommersemester 2000 an der Freiburger Musikhochschule lehrt, hat sich mit einem Orgelabend in ihrem Konzertsaal vorgestellt.... Deutsch ist kein Mann von halben Sachen...er kostete die gravitätischen Klänge aus bis in die Bach-Fuge hinein...Dabei wahrte er ein wohlkalkuliertes Gleichgewicht zwischen „fließendem” und „redendem” Spiel: keine Dissonanz, keinen Einschnitt ließ er sich entgehen. Jedes Stück gewann scharfes Profil....erklang das ekstatische „Offrande et Alleluja final” aus Messiaens „Livre du Saint Sacrement”, das wiederum vom „rhetorischen” Spiel Deutschs profitierte. Die hier gezeigt Virtuosität trieb er in der Sonate „Der 94. Psalm” von Julius Reubke auf die Spitze. Deutsch behandelte die Orgel wie ein Wagner-Orchester...in Klang, Tempo und Ausdruck lotete er die in der Musik angelegten Extreme aus bis hin zum Schluß, den er in allen Dimensionen atemberaubend steigerte...Den Freiburger Orgelstudenten kann man nur gratulieren.” (Friedrich Sprondel, Badische Zeitung, 9.4.2001) Liszt: Organ works, CD Audite „...Unterstützt wird der positive Eindruck durch das zupackende, über alle technischen Schwierigkeiten erhabene Spiel des mehrfachen Preisträgers verschiedener Wettbewerbe, vor allem durch die Fähigkeit, über lange Strecken Spannungsbögen zu halten und die grandiose Architektur der Werke sinnfällig zu gestalten.” (Ars Organi - Heft 4, 01.12.1994) Liszt: Organ works, CD Audite ....„Deutsch, der über eine fulminante Technik und äußerst flinke Finger verfügt, spielt im besten Sinne virtuos. Agogik heißt eine der Zauberformeln...Immer sind die lyrischen Nischen expressiv ausgeleuchtet...Bei Deutsch kann man Liszts Orgelmusik lieben lernen... (Badische Zeitung, 18.2.2003) Liszt: Organ works, CD Audite (zu „Ad nos..)....„Helmut Deutsch spielt an der Walcker/Schuke-Orgel der ev. Versöhnungskirche Völklingen. Der Organist bevorzugt dunkle, warme Register, gestaltet das Werk musikalisch eindrucksvoll und packend. Einziger Wermutstropfen: die sehr warme, gefällige Registrierung und der geschmeidige Interpretationsansatz machen die Orgelwerke Liszts beinahe Salonfähig! Vermutlich ist dieser Ansatz sogar authentisch, trotzdem fehlt mir etwas, wenn alles Abgründige, was auch in den Werken enthalten ist, weggefiltert wird. Suzanne Chaisemartin oder Marie-Claire Alain - Orgelgrössen aus Frankreich - erschrecken dagegen, wenn sie an einer der grossen Cavaillé-Coll-Orgeln spielen. Sie beziehen das Düstere und Schräge selbstverständlich und spannungsvoll ein...” (Westdeutscher Rundfunk, Januar 2003) Liszt: Organ works, CD Audite... Faszinierende Liszt-Interpretation...Deutsch, Professor für Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg, demonstriert auf der CD, wie man Liszt-Preisträger wird: Neben der intensiven Beschäftigung mit dem Komponisten bedarf es einer überragenden Spieltechnik und (!) eines ausgesprägten Gespür für Liszts musikalische Intention; ansonsten läuft der Interpret Gefahr, nur ein sinnentleertes virtuoses Feuerwerk zu zünden, eine „Schnulze” zu produzieren oder gar beides... ...lässt Deutsch keinerlei Zweifel an seiner überragenden Technik aufkommen. Da wird blitzsauber auch in heiklen Passagen gespielt, und: Man hat das Gefühl (auch an anderen Stellen der CD), dass der Interpret noch „zulegen” könnte, wenn er denn wollte. Deutsch veranstaltet aber keine virtuosen Schauläufe, sondern ordnet Technik der musikalischen Aussage unter, eine Tatsache, die man ihm gar nicht hoch genug anrechnen kann... ...„Weinen, Klagen...„: ich finde es schon beeindruckend, wie Helmut Deutsch, nicht zuletzt aufgrund seiner herausragenden Registrierkunst sowie durch eine ausgefeilte Dynamik, in diesem komplexen Werk Spannung aufbaut und hält. Dieses Liszt-Opus mündet in dem bekannten Choral „Was Gott tut, das ist wohlgetan”, der das Werk beschliesst. An dieser Stelle z.B. zeigt sich die interpretatorische Grösse von Helmut Deutsch. Er spielt diese Passage recht „nüchtern”, eben so, wie Liszt es sich wohl vorgestellt hat. Ich kenne einige andere Einspielungen, die das Werk gerade hier zur Schnulze degradieren... ...„Ad nos...„: selbst schwierigste Passagen werden auf den Manualen sowie im Pedal scheinbar mühelos bewältigt, die dem Werk immanente Dynamik hervorragend herausgearbeitet. Viele lyrische Passagen sind hinreissend schön registriert und gespielt. Wer eine aussergewöhnlich gute Einspielung der grossen Orgelwerke Franz Liszts sucht: Hier findet er sie. Absolut empfehlenswert!” (amazon, Dr. Klaus Meilinger, November 2004) |
Liszt: Symphonische Dichtungen in Orgeltranskriptionen, CD Audite:... Ein echtes Erlebnis... Es kommt relativ selten vor, dass eine Orgeleinspielung mich vom ersten Ton an so fesselt, wie es bei der vorliegenden CD der Fall ist... Helmut Deutsch hat sich intensiv mit den sinfonischen Dichtungen Liszts auseinandergesetzt, „Les Preludes” selbst transkribiert, andere schon existierende Bearbeitungen von „Orpheus” und „Prometheus” im Sinne des Charakters der ursprünglichen orchestralen Fassung überarbeitet. Macht man sich nun die Mühe, einmal die „Originalwerke” mit den vorliegenden Transkriptionen zu vergleichen, so muss man bewundernd anerkennen, dass Deutsch eine fantastische Adaptation der Werke an „sein” Instrument, die Orgel, gelungen ist...Neben seinem ausgeprägten Gespür für die Klangwelt Franz Liszts kommen ihm seine exzellente Technik, sein Sinn für ausgesprochen intensive Klangfarben, sprich seine hohe Kunst des Registrierens, und - wieder einmal - die Auswahl eines wirklich adäquaten Instrumentes, der 1986 erbauten, „symphonisch” disponierten Oberthür-Orgel in der Kathedrale zu Auxerre, zugute. Die Akustik der Kathedrale ist hervorragend, ebenso die Aufnahmetechnik... Die gesamte dynamische Spannweite der eingespielten symphonischen Dichtungen kommt vom zartesten Pianissimo bei geschlossenem Schwellwerk bis hin zu einem fulminanten Plenumklang, der nicht zuletzt durch die Horizontaltrompeten erreicht wird, hervorragend zur Geltung. (amazon, Dr. Klaus Meilinger, Dezember 2004) Liszt: Organ works, CD Audite „Für mich persönlich ist das die Orgel-CD des Jahres 1994. Eine klanglich und von der Disposition hoch interessante Orgel... Hinzu kommt ein technisch excellent spielender Helmut Deutsch (Jahrgang 1963)... So inspiriert und lebendig wie bei H. Deutsch habe ich die bedeutenden Werke für Orgel von Fr. Liszt selten bisher gehört. Er arbeitet immer wieder klangliche und musikalische Details heraus, sodaß das Zuhören einfach Spaß macht. B-A-C-H, „Weinen, Klagen” oder „Ad nos”: wer erfahren möchte, wie schön die Musik Liszt's auf der (dieser) Orgel sein kann, sollte sich diese Aufnahme anhören. Die Produktion verdient rundum höchstes Lob und ist auch in klanglicher und technischer Hinsicht brillant.” (Musica Sacra, 01.11.1994) „Der Orgelabend geriet zur musikalischen Entdeckungsreise wegen des originellen Programms, darüber hinaus durch die überragenden Leistungen eines Debütanten, dessen Spiel meisterlich war...„ Karg-Elert: Passacaglia und Fuge über B-A-C-H ”...musikalische Vitalität und ausgeprägte Sensibilität, vereint mit einer ausgezeichneten Spielkultur” (Saarbrücker Zeitung, 18.9.1986) Bach: Triosonate in d „...Technische Brillianz gepaart mit agogischem Fingerspitzengefühl ... Ausgeprägter Bauwille sowie lebendiges Wachstum verbanden sich hier mit einer geradezu strömenden Bewegungsenergie - mit Selbstdisziplin und Ausdruckskraft geformt” (Rheinische Post, 31.8.1990) Alain: Trois Danses „...sehr präzises, äußerst differenziertes und auch bei höchsten Schwierigkeitsgraden immer durchhörbares und klares Spiel” (Saarbrücker Zeitung, 30.8.1991) Vierne: 4. Sinfonie „...stilsicher...vitaler Zugriff und lebendiger Bewegungsablauf... größte Ruhe und Ausgeglichenheit... virtuoser Rausch von hoher Brillianz” (Speyerer Rundschau, September 1991) „...An Helmut Deutsch hat der Konzertbesucher von Anfang an seine helle Freude...den „Tiento de Batalla” von Juan Cabanilles musiziert er energisch, rhythmisch äußerst präzise und geschäftig...So brillierte Helmut Deutsch auch im rhythmisch komplexen Voluntary von Henry Purcell mit seinem virtuosen Laufwerk. Die Fuge aus Bachs Orgelkonzert d-Moll nach Vivaldi habe ich noch nie so frei von Akademismus erlebt. Und drei Kompositionen von William Albright (geb. 1944) wurden unter den Händen von Helmut Deutsch zu Glanzstücken der Orgelspielkunst.” (Trierischer Volksfreund, 16.8.1992) Mozart: KV 594, 608 und 616 „...Mozart braucht kein aufwendiges Klangreservoir - wenn sein Interpret mit Händen und Füßen umzugehen weiß wie der 29jährige Organist...und: wenn einer mit derartigem Esprit über die musikalischen Abläufe wacht...So schlank, so sinnvoll hörte man die Stücke selten.” (Saarbrücker Zeitung, Feuilleton, 16.2.1993) Mendelssohn-Bartholdy: Sonate Nr. 1 „Das war perfekte Orgelkunst, sowohl in der Registrierung der herrlich stimmreichen Schuke-Orgel als auch in der konzertanten und spannungsvollen Anlage der Interpretation: Ein solches Konzert setzt Meilensteine!” (Saarbrücker Zeitung, 27.10.1993) Bach: Pièce d'orgue... „Vorzüglich modelliert...In spritziger Diktion zeichnete der Organist französische Unbekümmertheit artikulierende Dreiklangsmotivik sowie Wechselnotenfigurationen in den Ecksätzen; würdevoll, geradezu gotisch streng, gleichwohl nicht schwerfällig, errichtete er andererseits den vollstimmigen Mitteltrakt....Anschließend hinreißend musiziert Walthers Concerto h-Moll nach Vivaldi. Fazit: großartiges Konzert eines großartigen Musikers” (Waiblinger Kreiszeitung, Feuilleton, 23.7.1997) de Grigny: „...Fließend, weich und atmoshärisch erklang das sechste Couplet „Qui tollis peccata mundi” aus dem Gloria der Orgelmesse” (Neue Westfälische, 19.9.1998) Saint-Saëns: Prélude et Fugue mi bémol majeur „...Augenblicke atemberaubender Virtuosität”... Liszt: Präludium und Fuge über B-A-C-H ...„Wenn Deutsch Liszt spielt, erlebt der Hörer Großartiges” (Saarbrücker Zeitung, 23.3.1999) Reubke: Sonate c-Moll ...„von der bescheidenen Einstimmigkeit bis zum erschauernden Plenumsklang, von der einfachen rhythmischen Grundstruktur bis zur ekstatischen Pulsation und überhöht durch eine „Ideé fixe” im Berliozschen Sinne, ließ das Stück und seine Interpretation den Zuhörer förmlich erstarren.” (Bündner Tagblatt, 21.4.1999) Liszt: Les Préludes - Transkription für Orgel, Bärenreiter-Verlag; aus einer Besprechung der Partitur: „Helmut Deutsch nahm sich der „Préludes” aus den symphonischen Dichtungen an, und er wird dem Original mehr als gerecht. Besonders der kritische Umgang mit Verdoppelungen, damals am Flügel unerläßliches dynamisches Werkzeug, und eine Übernahme wichtiger Besetzungsspezifika aus dem Orchestersatz (einer individuell nuancierten Registrierung weit hilfreicher als unverbindliche subjektive Vorschläge) machen den Umgang mit dieser Bearbeitung gleich von Beginn an vertrauenserweckend.” (Musik und Gottesdienst, Schweiz, Ausgabe Nr. 4, 1999) Liszt: Symphonische Dichtungen in Orgeltranskriptionen, CD Audite... „Der grosse Transkribierer Liszt hätte sich kaum träumen lassen, dass auch er ein Opfer moderner Arrangeure werden könnte. Der Saarbrücker Organist Helmut Deutsch (nicht zu verwechseln mit dem Liedbegleiter) geht an die Grenze des technisch Darstellbaren. Mitunter sind zwei Hände und Füsse schlicht nicht genug, um das gigantische Stimmgeflecht von „Les Préludes” adäquat auf der Orgel wiederzugeben. Da hilft nur staccatissimo, furioses Springen auf den Manualen; die Melodik bleibt etwas auf der Strecke.” (Audio, Oktober 1999) Liszt: Symphonische Dichtungen in Orgeltranskriptionen, CD Audite: „Wenn man die Werke von Franz Liszt kennt, und die Transkriptionen für Orgel auf der vorliegenden CD hört, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Erstklassig von der Aufnahmequalität, Räumlichkeit und Dynamik lassen keine Wünsche offen! Einen wesentlichen Anteil dazu, liefert der Künstler Helmut Deutsch! Selbst mit diesen anspruchsvollen Stücken kommen keine Zweifel über Registrierung und spieltechnischer Darbietung auf! Die Orgel selbst ist ein weiterer Hauptgrund diese CD zu erwerben. Mit 47 Register kein „Rieseninstrument”, dank der vielen Hochdruckstimmen - Horizontaltrompeten -und des reich besetzten Schwellwerkes klingt diese französische Orgel so mächtig , als würde ein nahezu doppelt so grosses Instrument gespielt werden! Meiner Meinung nach nicht nur für Orgelfreunde eine sehr empfehlenswerte CD!” (Martin Corak, Wien, bei amazon.de, 25. April 2003) Liszt: Symphonische Dichtungen in Orgeltranskriptionen, CD Audite: „...Deutsch ist ein Virtuose, der finger- und fußfertig die Sinfonischen Dichtungen zu klingenden Dramen verwandelt. Dazu stehen ihm auf vier Manualen und Pedal fast 50 Register zur Verfügung, die er auch farbenreich einsetzt.” (Fono Forum) Kritik Trierischer Volksfreund „Italienische Orgelreise” 18. Juni 2008 (PDF) Überlinger Orgelsommer 2006 (PDF) |
| |
|
Articles and reviews - a choice
Liszt: Organ works, CD Audite "Impeccable technique, coherence, and sweep, propelled by crisp rhythm and tempos, bring excitement to these Liszt organ works played by Helmut Deutsch. Despite the romantic character of the organ and the resonance of the room, he is able to keep the fast passages clearer and better focussed than most organists do... The organ, a 1930 Walcker of three manuals and 54 stops in Volklingen, is a felicitous choice for this music, and it has been skillfully recorded, with just the right amount of reverberation. Enthusiasts of hi-fi organ sound will be happy with this recording for its range of sonority and realistic quality. Such amplitude in the basses of an organ recording, powerful enough to rattle the speakers, is seldom encountered..." (American Record Guide, 01.07.2003) |
Liszt: Les Préludes - Transkription für Orgel, Bärenreiter-Verlag; aus einer Besprechung der Partitur: "...In the present organ transcription, Helmut Deutsch brings great practical performing experience to bear, and the results are exemplary." (The American Organist, September 1999) Sibelius: 2. Sinfonie - Transkription für Orgel: "..His sure technique and enthousiastic performance appeard in the concert. The second symphony performed in the latter half of the concert was forty five minutes great work and he fully used varieties of tones and the organ functions, and they leads overwhelming performance...." (The Ougakugendai, Vol. 32 January 2002 zur Uraufführung der Transkription für Orgel in der Kyoto Concert Hall) |
| |
|
Articles et critiques - un choix
Liszt: Organ works, CD Audite "...Claudio Arrau nous en a persuadés depuis longtemps: la gravité sied mieux à Liszt que les effets d'estrade....aucun geste musical, si virtuose soit-il, ne semble jamais relever de la pure "bravvura", et Liszt, dépouillé de la moumoute échevelée du rhapsode, paraît ce qu'il est: un architecte et un penseur. "B.A.C.H.", si ressassé, gagne à ce traitement une vigueur intellectuelle peu commune; "Weinen, Klagen..." un sentiment d'unité qui en fait un concentré de la Cantate BWV 12 sous forme de poème symphonique; et les "petites" "Consolations" cousinent avec la "Prière" de Franck....Helmut Deutsch surmonte une certaine inertie des attaques par la tenue de la structure rythmique, par un sens de la pâte sonore, une technique et un toucher d'une rare distinction..." (Diapason - 01/2004) "..Helmut Deutsch: un giovane esecutore emergenta, già considerato fra il migliori d'Europa...l' improvisazzione su un tema dato: il risultato è stato décisamente incredibile. Sono emerve, con questa esecuzione, veramente, tutta la capacità timbriche e foniche di questo gioello irrepetibile dell'arte organaria italiana, construito da Guiseppe Serassi nel 1795. (Gazetta di Parma, 18.10.1999) |
Couperin: Messe pour les Couvents, CD Arte Nova..."une heureuse surprise: un bel orgue, des interprètes de grande qualité, au service d'une musique superbe...il a saisi toutes les finesses du bon goût, sait choisir parfaitement ses tempi, ciseler ses ornements, articuler et phraser sans erreur...un enrégistrement de référence." (Magazine Orgue, Bruxelles) Liszt: Organ works, CD Audite "... On peut donc savourer la grande maîtrise de l'organiste, dont le discours est toujours juste, le phrasé large et éloquent, et la virtuosité vraiment parfaite. J'ai particulièrement apprécié un toucher perlé dans les traits les plus rapides, qui leur confère une lisibilité d'autant plus appréciable qu'elle est rare. Gestion des silences, souplesse expressive, registrations bien conçues et bien réalisées: tout concourt à faire de ces interprétations une réussite." (Magazine de l'Orgue, 01.10.2003) |
| |
|
Repertoire mit Werken von:
Repertory with works by: Johann Sebastian BACH (1685-1750) · Hans BUCHNER (1483-1538) · Thomas TALLIS (um 1505-1585) · Jan Pieterszoon SWEELINCK (1562-1621) · John DOWLAND (1562-1625/26) · Sebastian AGUILERA de HEREDIA (1565?-1627) · Francisco CORREA de ARRAUXO (1575-1654) · Girolamo FRESCOBALDI (1583-1643) · Charles RACQUET (ca. 1598-1664) · Michelangelo ROSSI (1602-1656) · Johann Jacob FROBERGER (1616-1667) · Diedrich BUXTEHUDE (1637-1707) · Juan CABANILLES (1644-1712) · Johann PACHELBEL (1653-1706) · Georg MUFFAT (1653-1704) · Henry PURCELL (1659-1695) · Georg BöHM (1661-1733) · Nicolaus BRUHNS (1665-1697) · François COUPERIN (1668-1733) · Louis MARCHAND (1669-1732) · Nicolas de Grigny (1672-1703) · Louis Nicolas CLÉRAMBAULT (1676-1749) · Johann Gottfried WALTHER (1684-1748) · Georg Friedrich HäNDEL (1685-1757) · Domenico SCARLATTI (1685-1757) · Johann Ludwig KREBS (1713-1780) · Carl Philipp Emanuel BACH (1714-1788) · Antonio SOLER (1729-1783) |
Joseph HAYDN (1732-1809) · Wolfgang Amadeus MOZART (1756-1791) · Felix MENDELSSOHN - BARTHOLDY (1809-1847) · Robert SCHUMANN (1810-1856) · Franz LISZT (1811-1886) · César FRANCK (1822-1890) · Johannes BRAHMS (1833-1897) · Julius REUBKE (1834-1858) · Camille SAINT-SAËNS (1835-1921) · Edvard GRIEG (1843-1907) · Charles-Marie WIDOR (1844-1937) · Gabriel FAURÉ (1845-1924) · Claude DEBUSSY (1862-1918) · Jean SIBELIUS (1865-1957) · Alexander GLASUNOW (1865-1936) · Louis VIERNE (1870-1937) · Max REGER (1873-1916) · Jean-Jules ROGER-DUCASSE (1873-1954) · Arnold SCHÖNBERG (1874-1951) · Sigfrid KARG-ELERT (1877-1933) · Zoltán KÓDALY (1882-1967) · Igor STRAWINSKY (1882-1971) · Marcel DUPRÉ (1886-1971) · Francis POULENC (1899-1963) · Maurice DURUFLÉ (1902-1986) · Flor PEETERS (1903-1986) · Karl HöLLER (1907-1987) · Olivier MESSIAEN (1908-1992) · Jehan ALAIN (1911-1940) · William ALBRIGHT (1944-1998) · Theo BRANDMüLLER (1948) · Jon LAUKVIK (1952) |
| |
|
Konzerte - eine Auswahl
The Concerts - a choice KÖLN, Philharmonie (mit dem Rundfunkchor des WDR) · WETZLAR, Dom · TRIER, Konstantinbasilika · SPEYER, Dom · GORKI (Rus), Staatl.Konservatorium für Musik · ST. PETERSBURG, Konzertsaal "Capella" · RIGA, Dom · MÜNCHEN, Philharmonie (mit dem Radiosinfonieorchester Saarbrücken) · ST. TROPEZ, Église catholique · FRANKFURT, St. Leonhardt · KAPOSVÁR (H), Dom · SAARBRÜCKEN, Ludwigskirche · AUXERRE (F), Cathédrale · BUDAPEST, Matthias-Kirche · LECCE (I), Santa Maria delle Grazie · VITERBO (I), Santa Maria della Vérita · NÜRNBERG, Meistersingerhalle · CHELJABINSK (Rus), Philharmonie · UFA (Rus), Philharmonie · PARIS, St Denis · PARIS, Notre-Dame-des-Vertus · NANCY, St Sébastien · SION/Valère (CH), Cathédrale · BORGENTREICH, Kath. Kirche · SEOUL, Somang Presbyterian Church · SEOUL, Andong Presbyterian Church · ESZTERGOM (H), Kathedrale · NARBONNE, Cathédrale · ST. MAXIMIN-LA STE. BAUME (F), Basilique · STRASBOURG, St Thomas · SALVE (I), San Niccolo Magno · LECCE, Basilica Santa Croce · ST. PETERSBURG, Philharmonie · CHUR (CH), St. Martin · CINTEGABELLE (F), Église catholique · CARCASSONE (F), Basilique · BREGENZ (A), Herz Jesu · ST. AVOLD (F), St. Nabor · PIACENZA (I), Conservatorio · BORGO VALDITARO (I), San Antonino Martire · SAARBRÜCKEN, Evangelische Kirche St. Arnual |
OCHSENHAUSEN, Klosterkirche · ODESSA (Ukraine), Konservatorium · FREIBURG, Staatliche Hochschule für Musik · STUTTGART, Schloßkirche · NEUSTADT, Münster · FREIBURG, Münster · ALBI (F), Cathédrale · BORDEAUX, Basilique Ste Croix · MONTPELLIER, Cathédrale · ST. RÉMY-DE-PROVENCE, Collégiale St Martin · FORCALQUIER, Cathédrale · KYOTO (J), Concert Hall · WALDKIRCH, St. Margarethen · OFFENBURG, Weingartenkirche · VILLINGEN, Benediktinerkloster · CAEN (F), Abbaye aux hommes St Etienne · GRENOBLE (F), St Jean · SIEGBURG, St. Servatius · LAUSANNE (CH), St François · LONDON, St. Marylebone Parish Church · EUTIN, St. Michaelis · ERFURT, Dom · MONEIN (F), St Girons · BORDEAUX, St Seurin · TWISTRINGEN, St. Anna · SPEYER, Gedächtniskirche · DUISBURG-Hamborn, Abteikirche · KÖLN, Diakonie Michaelshoven · BÉTHUNE (F), St Vaast · ÜBERLINGEN, Münster · ST. JEAN-DE LUZ (F), Eglise St. Jean-Baptiste · TOKYO, Metropolitan Art Space · NIIGATA (J), Niigata City Performing Arts Center · HIMMEROD, Abteikirche · MARTIGNANO (I), Chiesa Santa Maria dei Martiri · DANZIG, Philharmonie "Fryderik Chopin" · PARIS-ST. CLOUD, Eglise St. Clodoald · St ANTOINE L'ABBAYE (Isère) · DILLINGEN, Saardom · St CHARMOND (Loire), Eglise St Pierre · St ALBANS (GB), Cathedral |
| |
|
Jury
Jurymitglied in folgenden Wettbewerben: Hessischer Orgelwettbewerb Laubach (2001, 2002, 2003, 2004) Intern. Wettbewerb für junge Organisten Ljubljana/Slowenien (2004) Concours International d'improvisation Boellmann-Gigout, Strasbourg (2004) International Performers Competition Brno/Brünn (CZ) (2002, 2007) Grand Prix André Marchal Biarritz (2007) Deuxième concours d'orgue Pierre de Manchicourt Béthune/F (2008) |
|
|
Aktuell
Laudes - Konzert mit Studenten der Orgelklasse Prof. Helmut Deutsch 7. November 2009 Konzert St Albans Cathedral/Großbritannien 25. Oktober 2009 Konzert in St Chamond/Loire 4. Oktober 2009 Konzert in Dillingen/Saardom 20. September 2009 Konzert Béthune/Nord pas de Calais 9. August 2009 Konzert St Antoine l'Abbaye/Isère Sonntag, 17. Mai 2009; 20 Uhr; Stiftskirche St Margarethen WaldkirchFelix Mendelssohn-Bartholdy: Die Präludien und Fugen op. 37; diverse Einzelwerke Es spielen Mitglieder der Orgelklasse von Prof. Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik Freiburg
Sonntag 1.2. 2009, 17 Uhr, St. Petrus-Canisius, Freiburg-Landwasser |
|
|
Meisterkurse
Internationale Mettlacher Meisterkurse (1995, 1996, 1998) Staatliches Konservatorium für Musik Gorkij/Russland (1993)
Gütersloh, Martin-Luther-Kirche (1998) Staatliches Konservatorium für Musik in Piacenza (1999) Yonsei University Seoul/Südkorea (1996)
Villingen, Benediktinerkirche (2003) Royal Academy London (2004, 2006) London Organ Forum (2006) - die Orgelwerke Mozarts Niigata Performing City Arts Center/Japan - Werke von J.S.Bach und der deutschen Romantik Waldkircher Meisterkurs (2007, 2008) - auf der historischen Walcker-Orgel von 1869 Musikakademie Danzig (2009) |
|
|
Musikhochschule Freiburg
Der Unterricht meiner Klasse an der Musikhochschule Freiburg wird ergänzt durch regelmäßig durchgeführte Orgelexkursionen zu hochwertigen, teilweise historischen Instrumenten. Auch finden in unregelmäßigen Abständen Ganztagesexkursionen zu interessanten Instrumenten des badischen Raumes statt, z.B. nach Waldkirch (Walcker 1869), Strasbourg, St. Thomas (Silbermann 1736), Villingen (Andreas-Silbermann-Kopie von Gaston Kern) etc.. Die bisherigen Orgelexkursionen der Klasse: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kritiken einblenden | Fotogalerie einblenden![]()
Vorschaubilder anklicken
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Transkriptionen für Orgel
Organ transcriptions Wolfgang Amadeus Mozart:
„Der, welcher wandert diese Straße voll Beschwerden” aus der Oper „Die Zauberflöte” KV 622
Adagio h-Moll KV 540 Robert Schumann:
Choral aus „Album für die Jugend” op. 68 Franz Liszt:
Consolation Nr. 1 E-Dur (E major - mi majeur)
„Les Préludes” - Sinfonische Dichtung Nr. 3 nach Lamartine
„Tasso - Lamento e trionfo” - Sinfonische Dichtung Nr. 2 nach Lord Byron
für Klavier und Orgel
„Orpheus” - Sinfonische Dichtung Nr. 4
Aus „Années de pélerinage”: |
Edvard Grieg:
Kanon op. 38 Nr. 8 Gabriel Fauré:
Nocturne Nr. 1 es-Moll op. 33 Nr. 1 E flat minor - mi bémol mineur
Prélude cis-Moll op. 103 Nr. 2 C sharp minor - ut dièze mineur Claude Debussy: Prélude Nr. 6 (1er livre) „Des pas sur la neige” - Footprints in the snow Jean Sibelius:
Sinfonie für Orchester Nr. 2 D-Dur op. 42
Romanze für Streicher C-Dur op. 43 Igor Strawinsky:
„Der Feuervogel” - "The Firebird" - "L'oiseau de feu"
Sergej Prokofieff: „Suggestion diabolique” op. 4 Dimitri Schostakowitsch: Präludium und Fuge Fis-Dur op.87 Nr.13 - Prelude and Fugue in f-sharp major - Prélude et Fugue en fa dièse majeur Präludium und Fuge d-Moll op.87 Nr.24 - Prelude and Fugue in d-minor - Prélude et Fugue en re mineur |
| |
| © Helmut Deutsch 2004-2009 |
|